![[Bild: Nimmerland-Ganz.jpg]](https://i.ibb.co/qFkFn2kB/Nimmerland-Ganz.jpg)
Eines Tages wachten Peter Pan und die anderen Verlorenen Kinder auf und stellten fest: Nimmerland hatte sich verändert. Die Luft war anders. Fremde Gerüche wehten herüber zum Heimatbaum im Nimmerwald. Und als sie zwischen den Bäumen hervortraten stellten sie fest, dass ein fremdes Gebiet plötzlich erschienen war. Aufregung breitete sich aus, die sowohl von den Verlorenen Kindern als auch von den Ureinwohnern, Feen und Tieren Besitz ergriff.
Es blieb nicht bei dem einen neuen Gebiet. Mehr und mehr kamen hinzu: Reiche, Biotopen, Städte, Dörfer.
Die Naturbegebenheiten und Örtlichkeiten sind wie auf dieser Karte abgebildet, inklusive kleiner Steinkreise, Höhlen und Berge.
Diese Karte wird erweitert, sobald Bedarf besteht (ein neues Reich samt Ankömmling erscheint). Wird ein Reich im Nachhinein ergänzt, war es im Inplayzeitraum zu dieser Zeit einfach noch nicht entdeckt worden.
Möchtet ihr ein Reich eingetragen wissen, meldet euch gerne bei Peter Pan.
Norden
Das Reich des Goldenen Drachen: Ein Kaiserreich, dessen goldene Paläste, Pagodendächer und Stadtmauern von kunstvoll verzierten Drachenstatuen ergänzt werden. Gärten und Reisfelder prägen die Landschaft, auch eine Gebirgskette und Hügel. Moderne Technik findet sich hier nicht: Das Handwerk hat hier hohe Priorität. Schmieden, Armbrustherstellung, Seidenkunst und Schwarzpulvertechnik entwickeln sich hier stattdessen rasant. Das Stadtbild ist von Handel und Disziplin geprägt. Im Sommer ist das Klima trocken und heiß, die Winter sind mild - wobei das Land normalerweise regelmäßig von Monsunregen heimgesucht worden war. Doch seit der Ankunft in Nimmerland ist das Klima heftig durcheinandergeraten.
Dschungel: Ein bisher noch unerforschter Dschungel ist plötzlich im Norden der Insel erschienen, an dem man vorbei muss, wenn man in das Kaiserreich möchte. Gerüchte besagen, dass wilde Tiere dort hausen, die niemanden hineinlassen möchten.
Osten
Arendelle: Nordöstlich liegt das Königreich von Elsa der Eiskönigin. Es ist aus einer Welt gerissen worden, die mit technischen Stand des mittigen 19. Jahrhunderts der nicht-magischen Welt verglichen werden kann. Fjorde und Berge, sowie dichte Wälder und ein Fluss prägen das Aussehen und die majestätische Wirkung. Das Klima ist hier eher kühl, doch die neuen Grenzgebiete bringen auch hier Veränderungen mit sich. Fischen, Rentierhöfe, Handel und Schiffsbau scheinen hier wichtig zu sein.
DunBroch: Das Herkunftsreich von Prinzessin Merida. Ursprünglich war dieses Reich im mittelalterlichen Schottland daheim. Grüne Hügel, vereinzelte Moore und dichte Wälder säumen das Land, mit vereinzelten Orten denen eine mythische Erscheinung und Ausstrahlung innewohnt. Frühling und Sommer sind hier eher mild und kurz, wenn auch bunt und intensiv. Herbst und Winter hingegen bestehen aus Stürmen, Nebel und langen Nächten. Auch hier wurde das Klima durcheinander gebracht. Die Städte und Dörfer sind höchstgradig beeinflusst von Clansystemen, Traditionen, Schmiedekunst, Langbogenfertigung, der Jagd und Arbeit auf Booten sowie Segelschiffen.
Korona: Das Königreich von Rapunzel. Gleichzusetzen ist der technische Fortschritt und die Ästhetik hier mit Ende des 18. Jahrhunderts in Mitteleuropa. Es wirkt malerisch, die Wiesen sind ein saftiges Grün, die Gärten bunt und wild, und die Steinbauten gepflegt und hell, mit roten Ziegeldächern. Die Festkultur hier ist sehr ausgeprägt, wobei das alljährliche Laternenfest bisher immer eine große Rolle spielte. Es wird großer Wert auf Ästhetik gelegt was Handelswaren und Baukunst angeht. Bei dem rasant vorwärts schreitenden Erfindungsgeist und technologischen Fortschritt wird jedoch auch die Wichtigkeit von Traditionen betohnt: Flaggen, Embleme und geschichtsschreibende Bücher sind hier ebenso zu finden.
Mittelnimmerland
Etwa in der Mitte Nimmerlands ehebt sich etwas, das aussieht wie ein großer, spitzer Berg mit einem Graben und einer Gebirgskette um sich herum. Die neue Erscheinung hat eine düstere und gefährliche Ausstrahlung.
Prydain: Das Königreich des Gehörnten Königs. Atmosphäre und technischer Fortschritt hier sind mit denen des frühen bis hohen Mittelalters zu vergleichen. Weitläufige grüne Hügel, mystische Wälder und nebelverhangene Gebirge sind hier zu finden. In den Tälern sind viele kleine Dörfer. Doch beherrscht wird das Land von mächtigen steinernen Burgen und offensichtlich kriegerischen Zeiten. Bauern, Handwerker, Soldaten und Druiden leben hier und halten sich zum Teil bedeckt bezüglich des Zustands ihres Reiches. Die Städte bestehen aus strohgedeckten Langhäusern und hölzernen Palisaden und Steingrenzen.
Die Moore: Das Reich von Maleficent mitsamt dem ursprünglich angrenzenden Menschenreich. Der technische Fortschritt des nahen Ortes mutet mittelalterlich an. Nebel liegt hier überall, der allerdings ebenso vom Klima der umliegenden neuen Reiche beeinflusst zu werden scheint. Schroffe Felsformationen unterbrechen die Sümpfe, ebenso wie dornige Pflanzen und knorrige alte Bäume. Die Stadt beim Moor liegt fast verlassen da. Sie wird umringt von Hecken, versteckten Feen und anderen Kreaturen. Über allem thront Maleficents Palast. Doch auch dieser scheint derzeit verlassen.
Süden
Cinderellas Reich: Das nun südöstlich gelegene Königreich von Cinderella. Ursprünglich stammt dieses Land aus dem europäischen 18. Jahrhundert. Die Hügellandschaften hier sind gespickt mit kleinen Dörfern. Die größte und einzige Stadt beherbergt das Schloss, dessen Türme hoch in die Luft ragen. Die Gartenanlagen sind ordentlich und scheinen überzuquellen vor Fruchtbarkeit und Farben. Klare gesellschaftliche Hierarchien bestimmen den Alltag der städtischen Gesellschaft mit ihren Fachwerkhäusern, Ballsälen und Pflastersteinen hier sowie in den Dörfern, wo ländliche Beschaulichkeit und Freundlichkeit zu finden sind. Mechanische Uhren, Pferdekutschen und immer aufwendiger werdende Schneiderei und Mode können hier bestaunt werden werden.
Hundert-Morgen-Wald: Der Wald schließt an den Nimmerwald, und er scheint aus dem 20. Jahrhundert zu kommen. Das wissen die Bewohner Nimmerlands allerdings nicht, den dieser Wald wurde noch nicht groß erkundet. Gerüchte besagen, dass hier sonderbare Wesen leben. Sprechende Tiere aber auch garstige Wesen, die einen jagen und Böses wollen.
Nimmerwald: Hier leben die Verlorenen Kinder, hier ist ihr Heimatbaum zu finden. Als ursprüngliches Zentrum der Insel war das Land der hier lebenden Geschöpfe vorher viel größer - oder vielleicht ist einfach die Insel selbst gewachsen?!
Hier leben auch die Nimmerfeen und die Ureinwohnerstämme von Nimmerland. Technischer Fortschritt ist hier nicht direkt zu finden - wohl aber mitgebrachte Schätze aus der nicht-magischen Welt und Bücher über diese. Das Klima ist hier immerzu gleich, zumindest war es das gewesen: Im Sommer angenehm warm, der Winter mild. Eine Ausnahme bildete der Winterwald, wo immerzu Schnee lag. Doch mit Ankommen der neuen Reiche verändern sich auch hier die Jahreszeiten. Hier findet sich auch die Piratenbucht: Eine Ansammlung von Anlegestellen, zu der plötzlich einige hinzugekommen sind. Tavernen sprossen aus dem Boden, zusammen mit dunklen Gassen. In der Bucht tummeln sich zuweilen auch gefährliche Meerjungfrauen.
Westen:
Tortuga: Im Südwesten Nimmerlands befindet sich nun eine raue Hafeninsel - von der Küste Nimmerlands aus kann man sie sehen, mit Feenstaub problemlos innerhalb etwa einer viertel Stunde hinfliegen. Mit dem Boot braucht man deutlich länger. Die Küste Tortugas ist felsig, die Anlagestellen teilweise baufällig. Die Häuser der Hafenstadt aus dem 17. Jahrhundert sind düster, die Tavernen lassen darauf schließen, dass sie früher überfüllt waren. Tatsächlich liegt die Insel nun wie verlassen da. Manchmal tauchen Menschen auf, nur um dann wieder spurlos zu verschwinden. Die Gassen sind dunkel und riechen nach Alkohol, streunende Katzen schreien und bekämpfen sich. Glücksspiel, Schmuggelgeschäfte und Piraterie haben hier deutlich Spuren hinterlassen.
Wüstenland: Ein großes Wüstengebiet ist plötzlich im Westen erschienen. Hier ist alles trocken und heiß, als hätte der Sand die Hitze seiner Herkunft eingespeichert. Das Klima der umliegenden Bereiche scheint gegen die Wüstenzuständen hier nicht anzukommen. Dennoch droht auch hier einiges durcheinander zu kommen, denn man kann neue Pflanzen hier und da erspähen. Die Wüste wurde noch von niemandem erkundet, doch Gerüchte besagen dass hier irgendwo ebenso Orte versteckt sind. Orte mit Höhlen, die Schätze verbergen, Städte mit hohen Türmen und Festen.
Das Geweihte Land: Direkt an die riesige Wüste im Westen grenzt ein weiteres heißes Gebiet an. Eine Savanne, in der ein Rudel zuhause ist, welches ihre Heimat mit aller Kraft verteidigen wird, sollte die Bedrohung im Osten wachsen oder gar in ihr Reich einstürmen. Menschen und Technik kannten die Tiere hier zuvor nicht, auch wenn viele von ihnen mit der Magie und dem neuen Ankommen hier selbst zu Tierwandlern mit menschlicher Form geworden sind. Hier gibt es goldgelbe Grasmeere, Felsformationen und zahlreiche Wasserstellen. Es ist ein Land, das sich nach vielen aufregenden und schlechten Zeiten endlich wieder stabilisiert hat. Der 'Kreislauf des Lebens', das Gesetz dem die gesamte Bevölkerung dieses Reiches unterliegt, scheint hier ebenso wichtig zu sein wie der Respekt der Vorfahren, Vergebung und dem Abschließen mit der Vergangenheit.
Ein großer Felsen wacht über die Savanne - auf der anderen Seite im Osten des Geweihten Landes zieht sich eine große Schlucht durch das Gestein. Wie ein Schutzgraben vor Prydain.
Motunui: In den westlichen Gewässern bei Nimmerland ist eine weitere Insel erschienen - ein tropisch erscheinendes Paradies mit hellen Sandstränden und türkisblauen Lagunen. Versteckte Buchten und Korallenriffe säumen hier die Küste, und kleinere Inselgruppen liegen bei Motunui. Noch keine Bewohner dieser Insel sind bisher auf das magische Festkand gekommen, doch berichten Feen und Vögel den Verlorenen Kindern von erspähten fröhlichen Menschen, die kunstvolles Handwerk und wundervolle Tänze beherrschen.
Zu Beachten gilt, dass sich Ästhetik, Kultur und Technologischer Fortschritt in den Reichen voneinander oftmals unterscheidet. Dies trifft auch auf das Klima zu, auch wenn durch das Zusammenkommen all dieser neuen Länder und Ökosysteme einiges aus dem Gleichgewicht geraten ist und immer noch gerät.
Des Weiteren ist zu bedenken, dass das nördlichste Reich nicht innerhalb einer Tagesreise zu erreichen ist. Abhängig von Reisetempo, Zustand, Umwelteinflüssen und eigener Kondition kann es einige Zeit dauern, bis man in ein angrenzendes Reich gelangt.
Da sich Nimmerland immer wieder verändert und man je Geschöpf keine einheitliche Reisedauer festlegen kann, hier ein Durchschnittswert, von dem aus man die eigene Reisedauer einschätzen könnte:
Zu Fuß 3-4 Wochen // Zu Pferd 2-3 Wochen // Per Feenstaub 1-2 Wochen
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