| ||||||||||||||||
newstime |
14.03 Neues Miniboard Götterdämmerung, Plugin Updates, Neues Plugin Steckbriefe über User CP
08.02 Großer Frühjahrsputz im Forum
17.06 Neuer NPC Account
08.06 Mybb Update, Profilfeld Problem gelöst und Neues Disney Miniboard
11.11 Der Bereich Fate-The Winx Saga startet den ersten kleinen Plot.
11.09 Die Arbeiten sind abgeschlossen und wir sind mit zwei neuen Bereichen wieder für euch da!
13.08 ACHTUNG! UPDATE AUF DIE NEUSTE VERSION ERFOLGT GEGEN 01:00 UHR
24.01 Die Umbau Arbeiten sind erledigt, wird sind mit neuen Bereichen wieder da!
20.04 Das Inplay ist ab sofort für alle angenommen Charakteren eröffnet.
19.04 Das Forum ist nun offiziel eröffnet. Wir freuens uns auf euch!
03.04 Das Forum ist bald fertig und wird die nächsten Tage eröffnet werden.
|
|||||||||||||||
| Fire on Fire |
|
Posted on: 11.08.2026, 10:04 - Wörter: -
Offline
Fire on Fire
am 09.09.2021 Sky ging neben ihr her, ohne darüber nachzudenken, wohin genau sie ihn führte. Normalerweise hätte ihn das gestört. Nicht zu wissen, wohin ein Weg führte. Keinen Plan zu haben. Kein Ziel, keine Aufgabe, nichts, woran er sich orientieren konnte. Sein ganzes Leben hatte aus Richtungen bestanden, die andere für ihn festgelegt hatten. Er hatte gelernt, Befehlen zu folgen, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und im richtigen Augenblick genau zu wissen, was als Nächstes kam. Jetzt wusste er es nicht. Und seltsamerweise fühlte sich das verdammt gut an. Vielleicht, weil Blooms Hand in seiner lag. Vielleicht, weil er zum ersten Mal nicht das Gefühl hatte, irgendwohin geführt zu werden. Er ging einfach mit ihr. *Weil ich will.* Sein Blick wanderte zu ihr, als sie langsamer wurde. Er bemerkte es sofort. Natürlich tat er das. Sky hatte irgendwann gelernt, jede ihrer kleinen Veränderungen wahrzunehmen. Die Art, wie ihre Finger sich ein wenig fester um seine schlossen, wenn sie nachdachte. Wie ihr Blick kurz in die Ferne wanderte, wenn sie nach Worten suchte. Wie sich ihre Schultern bewegten, wenn etwas schwerer wog, als sie zunächst zugeben wollte. Und dann sprach sie. Sky schwieg. Nicht aus Unsicherheit. Er wollte sie nicht unterbrechen. Als Bloom sagte, dass sie immer geglaubt hatte, alles allein schaffen zu müssen, zog sich etwas in seiner Brust zusammen. Er kannte diese Überzeugung. Viel zu gut. *Wenn du stark genug bist, brauchst du niemanden. Wenn du alles allein schaffst, kann niemand enttäuscht von dir sein.* Was für ein verdammt einsames Leben das war. Doch erst ihre nächsten Worte brachten ihn tatsächlich dazu, langsamer zu werden. Dass sie niemanden belasten dürfe. Dass ihr Feuer zu viel sei. Skys Finger schlossen sich fester um ihre. Nicht schmerzhaft. Nur bestimmt. Fast wie ein wortloser Widerspruch. „Hey.“ Nur dieses eine Wort. Leise, aber deutlich genug, dass sie wusste, dass er diesen Satz nicht einfach vorbeiziehen lassen würde. Er blieb stehen. Diesmal war er es, der sie sanft zurückhielt. Nicht, um ihren Weg zu bestimmen. Nur für einen Moment. Sky drehte sich zu ihr, ihre Hände weiterhin miteinander verschränkt. Sein Blick wanderte über ihr Gesicht, bevor er ruhig den Kopf schüttelte. „Sag das nicht.“ Keine Härte lag darin. Nur eine Sicherheit, die keinen Widerspruch brauchte. „Nicht über dich.“ Seine freie Hand hob sich langsam und strich eine lose Haarsträhne aus ihrem Gesicht. Die Bewegung war beinahe beiläufig, doch seine Finger verweilten einen Augenblick an ihrer Schläfe. „Dein Feuer ist nicht zu viel, Bloom.“ Sein Mundwinkel hob sich. „Okay, manchmal ist es ziemlich viel.“ Ein leises Lachen entkam ihm. „Vor allem wenn Dinge anfangen zu brennen, die definitiv nicht brennen sollten.“ Das Lächeln blieb einen Moment. Dann wurde sein Blick wieder ernst. Warm. „Aber ich will nicht weniger davon.“ Sein Daumen strich über ihre Haut. „Und ich will ganz sicher nicht weniger von dir, nur damit es für mich einfacher wird.“ Denn genau das war es doch. Bloom war Feuer. Nicht nur wegen ihrer Magie. Sie war impulsiv und stur. Leidenschaftlich. Manchmal viel zu schnell darin, sich selbst in Gefahr zu bringen. Sie liebte mit derselben Intensität, mit der sie kämpfte. Sie konnte einen Raum mit ihrer Wärme füllen und im nächsten Moment alles in Brand setzen, weil jemand einen Menschen bedrohte, den sie liebte. Sie war nicht immer einfach. Aber Sky hatte nie nach einfach gesucht. Vielleicht hatte er das irgendwann geglaubt. Inzwischen wusste er es besser. „Wenn du glaubst, dass du mich belastest, weil du mich brauchst…“ Er schüttelte langsam den Kopf. „Dann hast du offenbar vergessen, wie oft ich dich brauche.“ Das Geständnis kam überraschend leicht. Vielleicht weil es keines mehr war. Nicht wirklich. Bloom wusste es längst. Und vielleicht durfte er endlich aufhören, so zu tun, als wäre Bedürftigkeit irgendeine Form von Schwäche. „Ich will nicht nur neben dir stehen, wenn du alles unter Kontrolle hast.“ Seine Stimme wurde leiser. „Ich will auch da sein, wenn du keine Ahnung hast, was du tun sollst.“ Ein kleines Lächeln. „Vor allem dann. Dann sind wir wenigstens schon zwei.“ Seine Finger verschränkten sich erneut vollständig mit ihren. Sky blickte einen Moment auf ihre Hände. *Zuhause.* Das Wort war immer noch ungewohnt. Früher hatte es Paläste bedeutet. Eraklyon. Pflichten. Eine Krone, die irgendwann auf ihn wartete. Dann hatte Zuhause Alfea bedeutet. Red Fountain. Freunde. Orte, an denen er wenigstens für eine Weile vergessen konnte, wer er sein sollte. Aber irgendwann hatte sich etwas verändert. Zuhause war nicht länger ein Gebäude. Es war dieses Mädchen. Diese Hand. Dieses Feuer. Dieser verdammte chaotische Weg, den sie immer wieder gemeinsam fanden. Als Bloom ihre Stirn an seine legte, schloss Sky automatisch die Augen. Ihr Satz ließ ihn lächeln. *Ich will verschwinden, um uns zu finden.* „Das klingt ziemlich widersprüchlich.“ Seine Stimme war kaum mehr als ein Murmeln. Ein Atemzug verging. Dann öffnete er die Augen wieder. „Gefällt mir.“ Seine freie Hand wanderte an ihre Wange. „Aber ich glaube, ich verstehe, was du meinst.“ Die Welt hatte sie oft genug auseinandergezogen. Pflichten. Kämpfe. Magie. Familien. Erwartungen. Immer gab es jemanden, der etwas von ihnen wollte. Bloom sollte die mächtigste Fee ihrer Generation sein. Sky sollte Prinz sein. Spezialist. Anführer. Irgendetwas. Vielleicht brauchten sie tatsächlich einen Ort, an dem niemand etwas von ihnen wollte. Nicht einmal sie voneinander. „Dann verschwinden wir.“ Keine Unsicherheit. Sky meinte es. „Kein Prinz.“ Sein Daumen strich über ihre Wange. „Keine Drachenflamme.“ Ein schiefes Grinsen. „Keine Weltrettung. Keine Prophezeiung. Und wenn irgendjemand auf die Idee kommt, uns innerhalb der nächsten vierundzwanzig Stunden zu brauchen, hat er Pech gehabt.“ Wahrscheinlich unrealistisch. Definitiv unrealistisch. Aber für diesen Augenblick wollte Sky daran glauben. Seine Stirn blieb an ihrer. „Nur Bloom und Sky.“ Er ließ die Worte zwischen ihnen stehen. Und verdammt, wie gut das klang. Keine Titel. Keine Erwartungen. Nur sie. Als Bloom schließlich sagte, sie sollten die Welt gemeinsam wiederfinden, wurde sein Blick weich. Sky zog seine Hand von ihrer Wange zurück, ohne ihre andere loszulassen. „Nein.“ Ein kleines Funkeln trat in seine Augen. „Diesmal findet die Welt uns.“ Er setzte sich wieder in Bewegung und zog sie sanft mit. „Wir haben sie oft genug gerettet.“ Ein leises Lachen. „Die kommt ein paar Stunden ohne uns klar.“ Er ging neben ihr. Nicht vor ihr. Nicht hinter ihr. Seine Schulter streifte ihre, während ihre verschränkten Hände zwischen ihnen hin und her schwangen. Nach einigen Schritten sah Sky wieder zu ihr. „Und Bloom?“ Er wartete, bis sie ihn ansah. „Falls du irgendwann wieder glaubst, dass du zu viel bist…“ Seine Finger drückten ihre. „Dann erinner dich daran, dass ich nie eine kleinere Version von dir wollte.“ Sein Blick blieb fest auf ihrem. „Ich will die, die zu viel fühlt. Zu viel kämpft. Zu viel liebt. Die manchmal Dinge anzündet.“ Ein schiefes Lächeln. „Vorzugsweise nicht mich.“ Dann wurde er wieder ernst. „Ich will dich.“ Ganz. Nicht angepasst. Nicht leiser. Nicht leichter zu tragen. Einfach Bloom. Sky wandte den Blick wieder nach vorne und ging weiter. Zum ersten Mal interessierte ihn nicht, wohin. Bloom war neben ihm. Das genügte. Vielleicht mussten sie die Welt heute überhaupt nicht wiederfinden. Vielleicht durften sie sich für einen Abend von ihr verlieren lassen. Solange ihre Hand in seiner lag, wusste Sky ohnehin, wie er zurückfand. ![]() Menschen
written by
ana
Single
|
|
« Next Oldest | Next Newest »
|
Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste
Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2026 MyBB Group.
Datenschutz Credits Impressum |
