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Eine Community. Elf Welten. Unzählige Geschichten.

Willkommen im True Legends — einem Forum, das mehrere eigenständige RPGs unter einem gemeinsamen Dach vereint. Jedes unserer elf Boards besitzt seine eigene Welt, Story, Bereiche und eine eigene Bereichsleitung. Dadurch fühlt sich jedes wie ein kleines eigenes Forum an, während ihr gleichzeitig Teil einer aktiven Community bleibt.

Ob bekannte Fandoms oder komplett neue Ideen — bei uns findet jede Geschichte ihren Platz.

Wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung, verzichten auf eine Mindestpostlänge und besitzen ein FSK-18-Rating (L3 | S3 | V3). Eine Registrierung ist daher ausschließlich Volljährigen möglich.

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01.10Neue Editor-Icons & Smilies (Forum + Discord), Regeln für Miniboards, Halloween-Design, Miniboard-Zusammenfassungen, 2 laufende Plots zum Mitmachen – und neue Awards in Arbeit.
04.09 Neues Forum-Design (Golden Hour); Signatur-Upload-Plugin; alle Miniboards mit eigenem Design (außer Zodiac und Home for Everyone); neues Resident-Evil-Miniboard; zwei Datenblatt-Varianten; FAQ-Updates.
19.08 Mobiles Design live; überarbeitetes Beziehungs-Plugin; automatische WoB-Vergabe; neues Award-Plugin; Gesuche ins Profil integriert; Designs für fünf Miniboards.
28.07 Großer Umbau: neue Header-Tabelle mit Miniboard-Vorstellungen, reorganisierte Forenkategorien mit Auf-/Zuklapp-Funktion, jedes Miniboard bekommt eigene Kategorien; Mobile-Design angekündigt.
16.07 Drei Plugins überarbeitet: Plottracker mit Übersicht, automatische Whitelist-News im Discord, automatische Charakter-Benachrichtigungen; Steckbrief-Plugin mit Zwischenspeicher.
22.06 MyBB auf die neueste Version aktualisiert; Pairing/Families als Listen verschoben; neue Werbematerialien und Discord-Partnerschaften.
14.03 Neues Miniboard Götterdämmerung, Plugin Updates, Neues Plugin Steckbriefe über User CP
08.02 Großer Frühjahrsputz im Forum
17.06 Neuer NPC Account
08.06 Mybb Update, Profilfeld Problem gelöst und Neues Disney Miniboard
11.11 Der Bereich Fate-The Winx Saga startet den ersten kleinen Plot.
11.09 Die Arbeiten sind abgeschlossen und wir sind mit zwei neuen Bereichen wieder für euch da!
13.08 ACHTUNG! UPDATE AUF DIE NEUSTE VERSION ERFOLGT GEGEN 01:00 UHR
24.01 Die Umbau Arbeiten sind erledigt, wird sind mit neuen Bereichen wieder da!
20.04 Das Inplay ist ab sofort für alle angenommen Charakteren eröffnet.
19.04 Das Forum ist nun offiziel eröffnet. Wir freuens uns auf euch!
03.04 Das Forum ist bald fertig und wird die nächsten Tage eröffnet werden.
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Secrects & Lies

Bloom Feen
Secrects & Lies
   Bloom   Sky
am 02.10.2021


Das Portal hinter ihr war längst zu einem schmalen, flackernden Riss in der Dunkelheit geschrumpft, doch Bloom spürte seine Gegenwart noch immer wie einen Druck zwischen den Schulterblättern. Jeder Atemzug schmeckte nach kalter Asche und etwas Metallischem, das sich nicht benennen ließ. Das Reich der Finsternis lag nicht einfach nur im Schatten der Anderswelt; es schien aus Schatten zu bestehen. Sie krochen über den Boden, sammelten sich in den zerklüfteten Vertiefungen der schwarzen Landschaft und verloren sich wieder in einer Ferne, die keine klare Grenze besaß. Über ihr spannte sich kein wirklicher Himmel, sondern eine endlose, trübe Schwärze, durchzogen von matten rötlichen Schlieren, die aussahen wie Narben in der Wirklichkeit. Bloom blieb zunächst stehen, die Finger unbewusst zu Fäusten geballt, während sie versuchte, sich an das Gefühl zu gewöhnen, nicht mehr zu wissen, wo oben und unten war. Alfea, ihre Freundinnen, Sky – alles lag nun hinter diesem Portal. Auch wenn sie die Entscheidung selbst getroffen hatte, bedeutete das nicht, dass sie sich leicht anfühlte. Im Gegenteil. Die Gewissheit, dass ihre Freundinnen vielleicht noch immer in Gefahr waren und sie sie nicht beschützen konnte, brannte beinahe ebenso heiß wie das Feuer, das tief in ihrem Inneren schlummerte. Ich kann nicht zurück, bevor ich es versiegelt habe. Nicht, wenn dadurch alle anderen gefährdet bleiben. Der Gedanke war fest, aber nicht frei von Angst. Seit Sebastian ihr erzählt hatte, dass ihre Mutter in diesem Reich leben sollte, hatte Bloom versucht, die Hoffnung von der Furcht zu trennen. Beides war ihr nicht gelungen. Zu viele Fragen hatten sich in ihr festgesetzt: Warum war sie verlassen worden? Was war damals wirklich geschehen? Und weshalb hatte ihre Mutter sie all die Jahre der Erde und einer Familie überlassen, die sie zwar geliebt hatte, aber niemals die Wahrheit hatte kennen können?

Mit vorsichtigen Schritten setzte Bloom sich in Bewegung. Der Boden unter ihren Stiefeln war nicht fest wie Stein, sondern gab bei jedem Tritt leicht nach, als würde etwas darunter atmen. Sofort spannte sich ihr ganzer Körper an. Ein schwacher Schimmer glomm an ihren Händen auf, zunächst kaum mehr als ein warmer Schein zwischen ihren Fingern, doch allein seine Anwesenheit verlieh ihr einen Rest von Sicherheit. Die Flamme reagierte empfindlich auf ihre Gefühle und zuckte unruhig, wann immer ein fremdartiges Geräusch aus der Finsternis drang. Bloom zwang sich, nicht jedem Knacken nachzugehen. Sie durfte ihre Kräfte nicht verschwenden, nicht hier, wo sie weder wusste, welche Gefahren auf sie lauerten, noch wie lange sie würde durchhalten müssen. Dennoch blieb sie immer wieder stehen, hob den Kopf und lauschte. Ein fernes Wispern strich durch die Dunkelheit, zu undeutlich, um Worte zu bilden, und gerade deshalb ließ es ihre Nackenhaare aufrichten. Sie drehte sich langsam um, suchte den Bereich hinter sich ab und betrachtete den schmalen Riss des Portals. Er war noch da. Das Wissen beruhigte sie nur für einen Moment. Dann richtete sie den Blick wieder nach vorn und bemerkte zwischen den schwarzen Felsen einen schwachen, bläulichen Schein. Er passte nicht in diese Landschaft. Er erinnerte sie an Magie, aber nicht an die vertraute, lebendige Energie von Alfea. Eher wirkte er wie ein Echo, das durch die Finsternis drang. Bloom hob eine Hand, und die Flamme auf ihrer Haut wurde heller, während sie sich dem Licht näherte. Hallo? Ihre Stimme klang in der Weite fremd und wurde von den Felsen verschluckt, ohne dass eine Antwort folgte. Trotzdem blieb sie nicht stehen. Wenn sich dort ein Hinweis auf ihre Mutter befand, konnte sie ihn nicht ignorieren. Und wenn es eine Falle war, musste sie wenigstens herausfinden, womit sie es zu tun hatte. Jeder Schritt führte sie tiefer in eine unbekannte Welt, doch zugleich fühlte es sich an, als würde sie sich dem Kern all jener Fragen nähern, die sie seit ihrer Kindheit verfolgt hatten.

Als Bloom den Rand der Felsen erreichte, kniete sie sich nieder und streckte die Hand über den Boden, ohne ihn zu berühren. Die Wärme ihrer Magie breitete sich in dünnen Wellen aus. Für einen kurzen Augenblick flackerte das blaue Licht stärker auf, und in seinem Schein erkannte sie feine Linien, die sich wie Adern durch das dunkle Gestein zogen. Sie bildeten kein erkennbares Muster, aber etwas daran kam ihr bekannt vor. Nicht aus einem konkreten Gedächtnis, sondern aus jenem unbestimmten Gefühl, das sie manchmal überfiel, wenn ihre Kräfte außer Kontrolle gerieten: ein Ziehen tief in ihrer Brust, verbunden mit der Ahnung, dass ihre Magie älter und größer war, als sie selbst verstand. Bloom schluckte und ließ die Hand langsam sinken. Wenn du wirklich hier bist, Mom, dann gib mir wenigstens ein Zeichen. Der Wunsch war leise, fast kindlich, und gerade deshalb traf er sie härter als jede Bedrohung. Sie hatte sich so lange eingeredet, dass sie nur Antworten wollte. Doch nun, da sie möglicherweise kurz davorstand, ihre Mutter zu finden, erkannte sie, dass sie sich ebenso sehr nach einer Erklärung sehnte, die den Schmerz nicht bedeutungslos werden ließ. Die Flamme an ihren Fingern wuchs plötzlich auf, ohne dass Bloom es bewusst beabsichtigt hatte. Sie schloss die Hand, atmete langsam ein und versuchte, die aufsteigende Wut zu bändigen. Dann legte sie die freie Hand auf eine der leuchtenden Linien. Ein prickelnder Strom fuhr durch ihren Arm, ließ ihre Knie erzittern und riss für einen Herzschlag lang Bilder an die Oberfläche: ein rotes Leuchten, eine Gestalt hinter einem Schleier aus Dunkelheit und das Gefühl, dass jemand ihren Namen kannte. Bloom riss die Hand zurück, taumelte einen Schritt nach hinten und presste die Finger gegen ihre Brust. Ihr Herz schlug heftig. Sie wusste nicht, ob die Vision eine Erinnerung, eine Warnung oder eine bewusst gelegte Spur gewesen war. Aber sie wusste, dass sie nicht zufällig hierhergeführt worden war. Mit erhobenem Blick und neu entfachtem Feuer in den Augen wandte sie sich dem bläulichen Schein zu. Ich werde dich finden. Aber ich lasse mich nicht noch einmal im Dunkeln zurück. Ihre Worte waren nicht laut, doch sie trugen eine Entschlossenheit in sich, die selbst die Finsternis nicht auslöschen konnte. Langsam setzte Bloom ihren Weg fort, bereit, jedem Hinweis zu folgen, ohne zu wissen, was hinter dem nächsten Schatten auf sie wartete.
Person
WeiblichGender
Date of Birth
Abigail CowenFace Claim
FeeRace #2
Beruflich
Schüler & StudentenOccupation
Schülerin an der Alfea SchuleOccupation #1
Erscheinung
Were Pack
Vampire Clan
Witch Coven
Bereich
Special Kid
Angels
Demons
Family
Parabatai
Weapons
Witchmark
Ancestry
Determination
Banner
Legion
Gruppierung
Märchenabstammung
Motivation
Alter Ego
Sternzeichen
Rasse
Spezielle Rasse
Fraktion
Waffenarsenal
Waffenkapazitäten
Besondere Ausrüstung
Konto
64Beiträge
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Alter16
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GesinnungGut
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PartnerSky
written by Jaci
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Sky Menschen
Secrects & Lies
   Bloom   Sky
am 02.10.2021


Sky hatte schon viele Entscheidungen getroffen, die ihm im Nachhinein beinahe den Verstand geraubt hatten. Manche davon waren notwendig gewesen, andere schlichtweg dumm. Doch wenn es eine Sache gab, die er in all den Jahren gelernt hatte, dann war es die Tatsache, dass er sich niemals damit abfinden konnte, jemanden zurückzulassen, den er liebte. Schon gar nicht Bloom. Und ganz bestimmt nicht an einem Ort, der praktisch danach schrie, dass niemand ihn lebend wieder verlassen sollte. Eigentlich hätte er es besser wissen müssen. Er hätte auf die anderen hören, in Alfea bleiben und darauf vertrauen sollen, dass Bloom wusste, was sie tat. Schließlich hatte sie ihm mehr als einmal bewiesen, dass sie durchaus in der Lage war, sich selbst zu verteidigen.

Sie war die Hüterin der Drachenflamme, verdammt noch mal. Eine der mächtigsten Feen, die die Anderswelt jemals gesehen hatte. Und trotzdem hatte ihn der Gedanke, sie vollkommen allein in das Reich der Finsternis gehen zu lassen, beinahe wahnsinnig gemacht. Nicht, weil er an ihren Fähigkeiten zweifelte. Sondern weil selbst die stärkste Magie der Welt nichts daran änderte, dass sie verletzlich war. Dass sie Angst haben konnte. Dass sie Fehler machte. Und dass sie manchmal so unglaublich stur war, dass Sky sich ernsthaft fragte, wie er es überhaupt geschafft hatte, sich ausgerechnet in diese Frau zu verlieben. Wobei die Antwort darauf vermutlich ziemlich einfach war. Es war Bloom. Natürlich war es Bloom. **„Du machst mich irgendwann noch wahnsinnig, weißt du das?“**, murmelte er leise vor sich hin, während er seinen Blick über die schwarze Landschaft schweifen ließ. Seine Stimme klang seltsam gedämpft, beinahe so, als würde die Dunkelheit jedes einzelne Wort verschlucken, bevor es überhaupt die Möglichkeit bekam, sich auszubreiten. Sky verzog das Gesicht. **„Großartig. Ein verfluchtes Schattenreich. Genau das, was mir heute noch gefehlt hat.“** Sarkasmus war vermutlich nicht die beste Methode, um mit einer lebensgefährlichen Situation umzugehen, aber immerhin hielt er ihn davon ab, sich allzu sehr auf das unangenehme Gefühl zu konzentrieren, das sich seit seiner Ankunft in seinem Magen ausgebreitet hatte. Er hatte es tatsächlich geschafft, durch das Portal zu gelangen, bevor es sich vollständig geschlossen hatte.

Allerdings war seine Landung alles andere als elegant verlaufen. Sein rechter Ellenbogen schmerzte noch immer von dem unsanften Aufprall, und irgendwo auf dem Weg hatte er sich einen ziemlich hässlichen Kratzer an der Wange zugezogen. Nichts, worüber er sich ernsthaft beschweren würde. Nicht, solange er noch auf beiden Beinen stand. Vorsichtig richtete er sich auf, zog sein Schwert aus der Scheide und betrachtete die Umgebung mit zusammengezogenen Augenbrauen. Als Spezialist war er darauf trainiert worden, selbst in unbekanntem Gelände einen kühlen Kopf zu bewahren. Gefahren einzuschätzen. Fluchtwege zu erkennen. Seine Umgebung zu analysieren, bevor er irgendeine unüberlegte Entscheidung traf. Dummerweise schien dieser Ort beschlossen zu haben, sämtliche Regeln außer Kraft zu setzen, die Sky jemals gelernt hatte. Der Boden bewegte sich unter seinen Stiefeln, obwohl kein Wind wehte. Die Felsen warfen Schatten in Richtungen, in denen sich überhaupt keine Lichtquelle befand. Und das leise Wispern, das irgendwo zwischen den schwarzen Gesteinsformationen hervordrang, ließ ihn unwillkürlich den Griff um sein Schwert verstärken. **„Bloom?“** Er wartete. Keine Antwort. Nur dieses verdammte Flüstern. Sky presste die Lippen aufeinander und setzte sich in Bewegung. **„Bloom! Wenn du mich hören kannst, wäre jetzt ein ziemlich guter Zeitpunkt, etwas zu sagen!“** Wieder nichts. Sein Herz schlug ein wenig schneller, doch er zwang sich dazu, ruhig zu bleiben. Panik würde ihm nicht helfen. Bloom auch nicht. Er musste sie finden, bevor irgendetwas anderes es tat. Und wenn er sich dafür durch dieses gesamte verfluchte Reich kämpfen musste, dann würde er eben genau das tun. Während er zwischen den zerklüfteten Felsen hindurchging, musste er unweigerlich an ihren letzten gemeinsamen Moment denken.

An ihren Blick. An die Entschlossenheit, mit der sie ihre Entscheidung getroffen hatte, obwohl er ihr angesehen hatte, wie viel Angst sie tatsächlich gehabt haben musste. Bloom war schon immer jemand gewesen, der bereitwillig die gesamte Welt auf seinen Schultern trug, wenn sie dadurch diejenigen beschützen konnte, die ihr wichtig waren. Sie hatte sich selbst geopfert, ohne auch nur einen Augenblick darüber nachzudenken, dass es Menschen gab, die sie nicht verlieren wollten. Menschen wie ihn. Und vielleicht war genau das der Grund, weshalb Sky ihr gefolgt war. Weil er es leid war, zuzusehen, wie sie glaubte, alles allein durchstehen zu müssen. **„Du hättest wirklich wissen müssen, dass ich dich nicht einfach gehen lasse“**, murmelte er und schüttelte leicht den Kopf. Ein schwaches, beinahe trauriges Lächeln huschte über seine Lippen. **„Nicht nach allem, was wir durchgemacht haben.“** Plötzlich blieb er stehen. Etwas hatte sich verändert. Zunächst konnte er nicht genau sagen, was es war, doch dann bemerkte er einen schwachen orangefarbenen Schimmer, der für einen kurzen Moment zwischen den schwarzen Felsen aufgeleuchtet war. Feuer. Nicht irgendein Feuer. Er kannte dieses Leuchten. Er hatte es oft genug gesehen, um es selbst unter tausend anderen Lichtquellen wiederzuerkennen. **„Bloom.“** Diesmal war ihr Name kaum mehr als ein erleichtertes Flüstern. Ohne länger darüber nachzudenken, beschleunigte er seine Schritte. Das Schwert hielt er weiterhin fest umklammert, während er sich durch die schmalen Durchgänge zwischen den Felsen bewegte. Mehr als einmal glaubte er, eine Bewegung aus dem Augenwinkel wahrzunehmen, doch jedes Mal, wenn er den Kopf herumriss, war dort nichts. Nur Dunkelheit. Schatten. Und dieses unangenehme Gefühl, beobachtet zu werden.

Schließlich erreichte er eine kleine Anhöhe, von der aus er einen besseren Blick auf die Landschaft hatte. Und dort war sie. Ein Stück entfernt, zwischen den schwarzen Felsen, erkannte er die vertraute Gestalt mit den roten Haaren. Für einen Moment blieb Sky tatsächlich wie angewurzelt stehen. Nicht, weil er plötzlich vergessen hatte, wie man sich bewegte, sondern weil die Erleichterung so heftig durch ihn hindurchfuhr, dass er beinahe lachen musste. Sie lebte. Sie war hier. Und zumindest auf den ersten Blick schien sie unverletzt zu sein. **„Bloom!“** Seine Stimme durchschnitt die unheimliche Stille, während er bereits auf sie zuging. **„Bloom, warte!“** Er wusste, dass sie vermutlich alles andere als begeistert davon sein würde, ihn hier zu sehen. Wahrscheinlich würde sie ihn anschreien. Ihm erklären, wie gefährlich es war. Ihn fragen, ob er vollkommen den Verstand verloren hatte. Und möglicherweise hatte sie damit sogar recht. Aber ganz gleich, wie wütend sie werden würde, Sky konnte sich beim besten Willen nicht dazu bringen, seine Entscheidung zu bereuen. Erst als er sich ihr bis auf wenige Schritte genähert hatte, verlangsamte er sein Tempo. Sein Blick wanderte prüfend über sie, suchte nach Verletzungen, nach irgendwelchen Anzeichen dafür, dass ihr etwas zugestoßen war. Dann atmete er hörbar aus.

**„Bevor du irgendetwas sagst ...“** Er hob beschwichtigend eine Hand, während sich ein schiefes Grinsen auf seine Lippen schlich. **„Ja, ich weiß. Ich hätte nicht herkommen sollen. Es ist gefährlich. Du hattest einen Plan. Und vermutlich werde ich mir gleich anhören dürfen, wie unglaublich bescheuert ich bin.“** Er machte eine kurze Pause, bevor sein Gesichtsausdruck ernster wurde. **„Aber ich konnte dich nicht einfach hierhergehen lassen, Bloom.“** Seine Stimme hatte nun sämtliche Leichtigkeit verloren. Für einen Moment sah er sie einfach nur an, während all die Worte, die er ihr eigentlich sagen wollte, in seinem Kopf durcheinandergerieten. Er hatte Angst gehabt. Verdammt große Angst sogar. Nicht vor diesem Ort, nicht vor den Kreaturen, die möglicherweise darin lauerten, sondern vor der Vorstellung, sie niemals wiederzusehen. Langsam ließ er sein Schwert sinken, ohne es jedoch wegzustecken. **„Du kannst mich anschreien, wenn wir wieder zu Hause sind. Du kannst mir auch die nächsten drei Wochen vorwerfen, dass ich nicht auf dich gehört habe. Damit komme ich klar.“** Ein schwaches Lächeln erschien auf seinen Lippen, doch seine Augen blieben ernst. **„Aber ich werde nicht irgendwo in Alfea herumsitzen und darauf warten, ob du zurückkommst oder nicht.“** Er trat noch einen Schritt näher und streckte vorsichtig seine freie Hand nach ihr aus. Nicht, um sie festzuhalten oder sie daran zu hindern, ihren Weg fortzusetzen. Sondern schlichtweg, weil er sich davon überzeugen wollte, dass sie tatsächlich vor ihm stand. Dass sie nicht irgendeine grausame Illusion dieses Reiches war.

**„Ich weiß, warum du hier bist. Und ich weiß, wie wichtig es dir ist, deine Mutter zu finden.“** Sein Blick wurde weicher. **„Ich werde dich nicht davon abhalten. Ich verspreche es dir.“** Für einen Augenblick schwieg er, bevor er leise hinzufügte: **„Aber du musst das nicht allein machen.“** Kaum hatte er die Worte ausgesprochen, wanderte sein Blick über ihre Schulter hinweg zu dem bläulichen Licht, das zwischen den Felsen hervorschimmerte. Sofort runzelte er die Stirn. Irgendetwas daran gefiel ihm nicht. Vielleicht lag es daran, dass er in seinem Leben bereits mehr als genug magische Fallen gesehen hatte. Vielleicht war es aber auch schlichtweg sein Instinkt, der ihm sagte, dass sie sich hier auf etwas zubewegten, das besser unentdeckt geblieben wäre.

Unwillkürlich trat er ein wenig näher an Bloom heran, während seine Finger den Griff seines Schwertes erneut fester umschlossen. **„Und jetzt verrätst du mir vielleicht, was genau das da vorne ist?“**, fragte er und deutete mit einem kurzen Nicken auf das seltsame Leuchten. **„Denn ich habe irgendwie das ungute Gefühl, dass es sich dabei nicht um ein freundliches Willkommensgeschenk handelt.“** Ein leises Knacken ließ ihn abrupt verstummen. Sein Kopf fuhr herum, während er die Dunkelheit hinter ihnen musterte. Für einen winzigen Moment glaubte er, zwischen zwei Felsen eine Bewegung zu erkennen. Etwas Großes. Etwas, das sich nicht wie ein gewöhnlicher Schatten verhielt. Doch bevor er genauer hinsehen konnte, war es bereits verschwunden. Sky spannte sich an. **„Bloom ...“** Seine Stimme war nun deutlich leiser geworden. Langsam stellte er sich seitlich neben sie, das Schwert kampfbereit erhoben. **„Sag mir bitte, dass du das auch gesehen hast.“** Er wartete einen Herzschlag lang, während seine Augen weiterhin die Finsternis absuchten. Dann verzog er den Mund zu einem schmalen, beinahe herausfordernden Grinsen. **„Und falls du gerade darüber nachdenkst, mich zurückzuschicken, kannst du dir die Mühe sparen.“** Erst jetzt wandte er den Kopf wieder ein Stück zu ihr. **„Ich bin vielleicht nicht derjenige von uns beiden, der Feuer aus seinen Händen schießen kann, aber ich bin auch nicht vollkommen nutzlos.“** Sein Grinsen wurde etwas breiter.

**„Außerdem hat mir mal jemand gesagt, dass ich ziemlich gut mit einem Schwert umgehen kann.“** Die Bemerkung sollte die angespannte Atmosphäre ein wenig auflockern, doch unter dem vertrauten Sarkasmus lag etwas, das Sky nicht einmal zu verbergen versuchte. Entschlossenheit. Er war hier. Er hatte sie gefunden. Und was auch immer dieses Reich für sie bereithielt, er würde nicht zulassen, dass Bloom sich erneut allein dagegenstellen musste. **„Also, Prinzessin ...“**, murmelte er schließlich, wobei seine Stimme einen beinahe liebevollen Unterton annahm. **„Wo fangen wir an?“**
Person
MännlichGender
8. August 2004Date of Birth
Danny GriffinFace Claim
Race #2
Beruflich
Schüler & StudentenOccupation
/Occupation #1
Erscheinung
Were Pack
Vampire Clan
Witch Coven
Bereich
Special Kid
Angels
Demons
Family
NeinParabatai
Weapons
Witchmark
Ancestry
Determination
Banner
Legion
Gruppierung
Märchenabstammung
Motivation
Alter Ego
Sternzeichen
Rasse
Spezielle Rasse
Fraktion
Waffenarsenal
Waffenkapazitäten
Besondere Ausrüstung
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36Beiträge
Sep 2023Dabei seit
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Alter17
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GesinnungGut
MiniboardFate
RelationSingle
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written by ana
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