Mittlerweile sind einige Monate vergangen. Mehr als ein halbes Jahr, um genau zu sein.
Alecs Wesen, das, was Valentine damals Alec verabreicht hatte, kam zum Vorschein. Einen Tag vor dem Ball, an dem Alec die Beziehung zu Magnus öffentlich gemacht hatte, der 19.01.2011 in der Vollmondnacht, verwandelte er sich in einen Werpanther. Es war nicht nur eine Tortur, sondern ein Schock. Doch nicht nur das: Das Wesen ist ein eigenständiges, denkendes und fühlendes Wesen. Es kann mit Alec kommunizieren. Alecs Augen erinnern an die eines Werwolfes, mit ihrer goldenen Umrandung der Pupille, nur dass es nicht immer zum Vorschein kommt.
Obwohl das ein Schock war, hatte Alec schon vorher das Gefühl gehabt, dass etwas nicht mit ihm stimmte. Er hatte sich merkwürdig gefühlt, sich auch seltsam verhalten. Doch das hatte Alecs Entscheidung, die Verbindung zu Magnus endlich öffentlich zu machen, nicht geändert. Vielleicht hatte diese Tatsache es nur noch deutlicher gemacht und ja, man kann sich vorstellen, dass dies alles andere als leicht war. Er hatte es seinen Eltern offenbart. Man sah ihnen an, dass sie alles andere als begeistert waren. Man bemerkte, dass sie Magnus nicht akzeptierten und hofften, dass Alec „zur Vernunft“ kommen würde. Doch in der Zeit, in der sie ihre geheime Beziehung geführt hatten, wurde Alec immer bewusster, was er für diesen Mann fühlte. Liebe. Echte, bedingungslose Liebe, die ihm niemand nehmen konnte.
Magnus und Alec werden teilweise kritisch beäugt. Magnus ist nicht willkommen, wieso sollte er auch? Die Shadowhunter sind engstirnig und haben ihre Meinung, die sie keinesfalls ändern wollen. Natürlich, wer hätte es auch anders gedacht? Doch Alec lässt Magnus nicht los, niemals.
Doch das ist nicht das Einzige, was sich geändert oder getan hatte, ganz im Gegenteil. Die Zwillinge, Hexenwesen, Jonah & Ayu Lee, konnten fliehen. Sie flohen aus London und kamen in New York an, um Antworten zu finden. Antworten, welche ihnen nicht bewusst waren, wie sie ihr Leben auf den Kopf stellen würden. Wer war Magnus Bane und was hatte dieser mit ihrem Erzeuger Asmodeus, der ihre Mutter tötete und sie in Gefangenschaft nahm, versuchte, sie zu formen und zu brechen, miteinander zu tun? Das galt es herauszufinden. Es war riskant, aber was hatten sie zu verlieren? Am Ende gelang ihnen die Flucht. Sie kamen in New York an und durch Zufall oder doch Schicksal fanden sie Magnus. Bei ihrem ersten Treffen wurde klar: Magnus Bane war nicht nur irgendjemand. Nicht nur irgendwer, sondern er war ihr Bruder. Auch ihm hatte man versucht, seine Werte und seine Meinung aufzuzwingen, das, was er ist, und von wem er abstammt, als etwas Besonderes und Böses abzustempeln. Man hatte ebenso versucht, aus ihm etwas zu machen, was er nicht war. Er war nicht Asmodeus und das war keiner von den dreien. Eine kleine Überraschung für alle Beteiligten, und die Frage kam am Ende auf: Gab es noch mehr Geschwister, von denen sie nichts wussten, oder was hatte Asmodeus am Ende vor? Würde er weitermachen, bis er das bekam, was er wollte, einen Abkömmling, der so wie er war, seine Werte teilte und dem entsprach, was sich der Höllenfürst wünschte? Während sich die eine Familie fand, gab es in einer anderen Familie Stress und Probleme. Die Thunderbirds. Die Thunderbirds sind eine alte Shadowhunterfamilie, die die Traditionen und Werte allem höher stellt als das eigentliche Glück ihres nun einzig verbliebenen Kindes. Arthur sollte anstelle seines Bruders, welcher bei einer Mission ums Leben kam, die Frau heiraten, die für seinen Bruder vorgesehen war. Er tat dies, um seine Eltern nicht zu enttäuschen, obwohl sein Herz für jemand anderen schlug. Gwendolyn Herondale. Unter den schlechtesten Voraussetzungen kamen Arthur und Gwendolyn am Ende zusammen und damit brach das Drama erst komplett aus. Gwendolyn wurde schwanger, Arthur wollte die Scheidung, doch es war klar, dass keiner der Beteiligten, seine Eltern und auch seine Ehefrau, dies dulden würde. Sie schikanierten und versuchten, sie beide auseinanderzubringen. Doch, wahre Liebe lässt sich nicht einfach trennen. Darüber hinaus ist oder war Gwendolyn auf der Suche nach ihrem Bruder. Diesen fand sie tatsächlich in Jace Wayland, der nicht wie geglaubt ein Wayland war, sondern ebenfalls ein Herondale. Noch immer kann Jace das Ganze nicht wirklich ganz verstehen. Das Wissen, dass sein ganzes Leben eine Lüge war, belastet ihn sehr, auch wenn Jace so unnahbar und unverwundbar tat. Spoiler, ist er nicht. Dazu kommt, dass die Tatsache, dass Clary und er irgendwie in einen Fluch geraten sind, als sie einen Dämonen den Gar ausgemacht haben, von dem bis jetzt auch niemand wusste – bis auf Gwendolyn, der er sich am Ende mehr oder weniger anvertraut hatte –, ihnen Probleme beschert. Wie man sieht, die Welt der Shadowhunter oder generell die Schattenwelt wird niemals langweilig.
kurze Fakten:
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-das Forum spielt nichts nach - man kann aber gewisse Dinge aus der Serie, gerne übernehmen
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